Kognitives Training

Was bedeutet kognitives Training?

Kognition ( vom lateinischen cognoscere bedeutet ,erkennen‘, ,erfahren‘, ,kennenlernen‘)

Beim kognitiven Training geht es darum bestimmte höhere Gehirnfunktionen zu fördern bzw. den aktuellen Status der Gehirnfunktionen zu erhalten. Höhere Gehirnfunktionen sind dabei unter anderem logisches Denken, flexibles Denken, Konzeptbildung, Kategorisierung u.v.m, aber auch Aufmerksamkeit und Konzentration.

Damit das Gelernte dauerhaft im Gehirn gespeichert bleibt ist ein funktionsfähiges Gedächtnis notwendig.

Kognitives Training bedeutet deshalb sowohl eine Förderung der Aufmerksamkeit / Konzentration als auch des Gedächtnisses und der vielfältigsten Denkprozesse.

Darüber hinaus beinhaltet das kognitive Training eine ganzheitliche Sichtweise auf Gesundheit und Krankheit.

 

 

Wozu kognitives Training?

In einer immer leistungsorientierteren Gesellschaft gilt die individuelle Funktionsfähigkeit als Gradmesser für Wohlstand und Erfolg. Im Alter lassen bekanntlichermaßen diese Fähigkeiten nach und der Mensch verliert an Eigenständigkeit und Lebensqualität.

Der demografische Wandel in Deutschland und in Europa zeigt, dass auf Grund weniger Geburten (Deutschland 2005: 1,3 Kinder / Frau, 1960: 2,4 Kinder / Frau, Europa 2005: 1,5 Kinder/ Frau, 1960: 2,6 Kinder/Frau) und besserer medizinischer Versorgung die Bevölkerung zunehmend überaltert.

Dies bringt große gesellschaftliche, politische und solidarische Veränderungen mit sich. Zum einem werden gesellschaftliche Angebote und Dienstleistungen zunehmend für ältere Menschen angeboten. Zum anderen werden politische Verhältnisse in einem noch stärkeren Ausmaß als bisher von Rentnern bestimmt. Für die Solidargemeinschaft bedeutet dies eine zunehmende Belastung im Bereich der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

In Deutschland leideten 2007 etwa. 1,2 Millionen Menschen an einer Demenz. Für das Jahr 2030, also in 19 Jahren wird mit einer mehr als Verdopplung der Betroffenen gerechnet (ca. 2,5 Millionen Menschen).

Damit das Kranken- und Pflegesystem auf Grund dieser Entwicklung nicht zusammen bricht, ist es wichtiger den je, gesundheitsfördernde und präventive Angebote zu schaffen, um den Menschen solange wie möglich Selbstständigkeit und Lebensqualität zu sichern.

Kognitives Training kann hierbei den Menschen unterstützen, seine geistigen Fähigkeiten solange wie möglich aktiv zu halten.

 

Wer rastet, der rostet!

... das sagt schon der Volksmund!