Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung zum Fachtherapeuten für kognitives Training mit Prüfungszertifikat, kann für bestimmte Berufsgruppen an der Akademie für kognitives Training in Stuttgart absolviert werden. 

Grundlage aller Aus-, Fort- und Weiterbildungen unter ärztlicher Leitung an der Akademie für Kognitives Training nach Dr. med. Franziska Stengel® sind die „Fünf Säulen des Kognitiven Trainings“:

1. Kognitives Training nach Dr. med Franziska Stegnl

2. Kognitive Strategien und Mnemotechniken

3. Äußere Gedächtnishilfen

4. Verhaltenstraining (psychisch und auf Handlungsebene des Patienten)

5. Angehörigenberatung und -anleitung

 

 

 

In der Ausbildung wird großer Wert auf die Vermittlung medizinischer, neuroanatomischer und -physiologischer sowie neurpsychologischer Grundlagen und Zusammenhänge gelegt. Für die Praxis wichtige Kenntnisse in Diagnostik, Therapieverlaufskontrolle und -dokumentation werden vermittelt.

Kognitives Training / Gedächtnistraining von Dr. med. Franziska Stengel® ist eine ganzheitliche, wissenschaftlich evaluierte Methode zum Training kognitiver Funktionen wie der Wahrnehmung, der Informationsverarbeitung, des Denkens, der Sprache und aller Gedächtnisfunktionen.

Hirnleistungstraining nach der Stengel-Methode® erfüllt alle wissenschaftlichen Anforderungen und therapeutischen Standards für ein solches Training (Ladner-Merz, S., Konzelmann, A., Dantz, S., 2002). Es wird im gesamten deutschen Sprachraum mit großem Erfolg durchgeführt und von namhaften Ärzten (z.B. Füsgen, 1992) und Psychologen (z.B. Kruse und Lehr, 1997) empfohlen.

Das Kognitive Training nach Dr. med. Franziska Stengel® wird zur Prophylaxe von Hirnleistungsstörungen ebenso eingesetzt wie zur Therapie und Rehabilitation von Hirnleistungsstörungen (siehe Heilmittelrichtlinien). Außerdem kann diese Form des Kognitiven Trainings auch im Rahmen einer psychisch-funktionellen und einer sensomotorisch-perzeptiven Behandlung angewandt werden. In der Form der kognitiv-orientierten Sprachtherapie hat es sich ebenso bewährt wie als therapeutisches Mittel zur Sprachförderung.

Neue Forschungsergebnisse zeigen überdies, dass Kognitives Training nach der Stengel-Methode bei körperlichen Erkrankungen wie beispielsweise des Bewegungsapparates schmerzhemmend und befindlichkeitsbessernd wirkt und den Gesundheitszustand positiv beeinflusst.

Der spezielle pädagogische Ansatz mit der zielgerichteten Methodik der Übungsauswahl, die je nach Trainingsziel gestaltet wird, ermöglicht ein individuell an die Bedürfnisse der Patienten angepaßtes Training aller Hirnfunktionen.

Das Training wird durchgeführt:

  • Mit allgemein geistig aktivierender Zielsetzung oder entsprechend dem Therapiekonzept des symptomorientierten Kognitiven Trainings bzw. des umgekehrt symptomorientierten Kognitiven Trainings in Therapie, Rehabilitation und Pflege,
  • mit prophylaktischer Zielsetzung in der Erwachsenenbildung und der offenen Altenhilfe, aber auch in Therapie und Pflege.

"FachtherapeutIn für Kognitives Training (AKA-KT)" ist ein geschützter Titel und wird ausschließlich von der Akademie für Kognitives Training nach Dr. med. Franziska Stengel vergeben. (Quelle: Memoverlag, 2011)

 

Medizinische, (neuro-)psychologische und pädagogische Grundlagen:

  • Aktueller Stand der Forschung zum Thema „Kognitives Training / Hirnleistungstraining / Gedächtnis-/ Gehirntraining“ und "Kognitiv-orientierte Sprachtherapie"
  • Neuroanatomie, Neurophysiologie und Neuropsychologie
  • Anatomische und physiologische Korrelate kognitiver Funktionen und der Gedächtnisbildung
  • Lernen und Gedächtnis im Lebensverlauf
  • Krankheitsbedingte Hirnleistungsstörungen, Krankheit und Gedächtnis  

 

Kognitives Training von Dr. med. Franziska Stengel® zur Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation von Hirnleistungsstörungen:

  • Pädagogik, Methodik der Übungsauswahl und Praxis
  • Kognitives Training / Hirnleistungstraining als Einzel- und Gruppentherapie/-training mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen zur Prophylaxe / Therapie von Hirnleistungsstörungen
  • Kognitives Training mit allgemein geistig aktivierender Zielsetzung (Gruppen- oder Einzeltraining)
  • Das therapeutische Konzept des symptomorientierten Kognitiven Trainings / Hirnleistungstrainings z.B. nach Schlaganfall, Hirnverletzungen.
  • Gesprächsbetontes Kognitives Training / Gedächtnistraining bei Demenz (Kleingruppen- und Einzeltraining)
  • Umgekehrt symptomorientiertes Kognitives Training bei Demenz als ressourcenorientierter Therapieansatz (Einzeltraining)
  • Biographisches Arbeiten mit der Stengel-Methode®
  • Kognitives Training bei psychischen Erkrankungen
  • Erstellung differenzierter Therapiepläne anhand von praktischen Fallbeispielen

 

Das Therapie- und Rehabilitationskonzept der „Fünf Säulen des Kognitiven Trainings"

  • Kognitives Training und Gedächtnistraining mit allen Sinnen
  • Kognitives Training in der sensomotorisch-perzeptiven Behandlung
  • Kognitive Strategien und Mnemotechniken
  • Äußere Gedächtnishilfen
  • Lebensraumanalyse und kognitiv-programmiertes Verhaltenstraining des Patienten
  • Angehörigenberatung und -anleitung
  • Zielgerichteter Einsatz der „Fünf Säulen des Kognitiven Trainings“ in der Therapie
  • Möglichkeiten der kognitiven Rehabilitation bei unterschiedlichen kognitiven Störungen, Hirnleistungsstörungen, Gedächtnisstörungen

 

Kognitives Training nach Stengel in der psychisch-funktionellen Behandlung

  • Behandlungsziele und deren Abdeckung mit Hilfe der Stengel-Methode®

 

Kognitiv-orientierte Sprachtherapie

  • Kognitiv-orientierte Sprachtherapie z.B. bei Aphasie
  • Kognitives Training von Dr. med. Franziska Stengel als therapeutisches Mittel zur Sprachförderung bei Kindern und Jugendlichen

 

Spielerisches Kognitives Training mit Kindern und Jugendlichen, Lernsituationsanalyse

  • Spielerisches Denk-/Konzentrations-/Gedächtnistraining mit Kindern und Jugendlichen
  • Lernsituationsanalyse als diagnostisches und therapeutisches Mittel bei Schul- und Lernproblemen  

 

Kognitives Training bei körperlichen Erkrankungen

  • Kognitives Training von Dr. med. Franziska Stengel als Mittel zur Schmerzlinderung, Befindlichkeitsbesserung und Besserung des Gesundheitszustands bei körperlichen Erkrankungen  

 

Therapieverlaufsdokumentation und -kontrolle, Heilmittel-Richtlinien, Abrechnungsfragen

  • Möglichkeiten der Therapieverlaufskontrolle und -dokumentation
  • neuropsychologische Testverfahren
  • Kognitives Training / Hirnleistungstraining als Krankenkassenleistung im Rahmen der Heilmittel-Richtlinien: Indikation, Verschreibungsfrequenz, Beurteilung des Therapieverlaufs
  • Kognitives Training als Selbstzahlerleistung (Prävention, Therapie) mit rechtlichen Aspekten

 

Schwerpunkte der Aus- und Weiterbildung:     

  • Kognitives Training in Einzel- oder Gruppentherapie mit Erwachsenen/Kindern/Jugendlichen
  • Kognitives Training /Hirnleistungstraining zur Prophylaxe von Hirnleistungsstörungen
  • Kognitives Training / Hirnleistungstraining zur Therapie und Rehabilitation von Hirnleistungsstörungen
  • Zielgerichteter Einsatz des Kognitiven Trainings von Stengel mit allgemein geistig aktivierendem Ansatz bzw. entsprechend dem Therapiekonzept des symptomorientierten Kognitiven Trainings (z.B. nach Schlaganfall oder Hirnverletzungen)
  • Umgekehrt symptomorientiertes Training bei Demenz
  • Kognitives Training bei psychischen Erkrankungen
  • Zielgerichteter Einsatz der „Fünf Säulen des Kognitiven Trainings“ in der Therapie und Rehabilitation
  • Kognitives Training nach Dr. med. Franziska Stengel zur Schmerzlinderung, Befindlichkeitsbesserung und Besserung des Gesundheitszustands bei körperlichen Erkrankungen

 (Quelle: Memoverlag, 2011)

 

Literaturhinweis:

www.memoverlag.de